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Ausgangssituation
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Die außergewöhnlichen Hochwässer und Überschwemmungen im August 2002 betrafen in hohem Ausmaß speziell das Kamptal und verursachten hier - wie in vielen anderen Flusslandschaften - immense Schäden. Die Rahmenbedingungen für alle talraumbezogenen Nutzungen haben sich durch die Hochwasserereignisse grundlegend verändert.

Aus ökologischer Sicht führte dieses Extremereignis zu einer außergewöhnlichen Entwicklung: Während an anderen Flüssen Österreichs mit großem finanziellen Aufwand zumeist klein bis mittelräumig Restrukturierungsmaßnahmen gesetzt werden, um die ökologische Funktionsfähigkeit zu verbessern und/oder den Retentionsraum im Sinne des passiven Hochwasserschutzes wieder zu erweitern, hat der Kamp ehemalige Retentionsräume überflutet und durch Verwerfungen Strukturen geschaffen, die für diesen Fluss im natürlichen Zustand typisch waren. Es entstanden im oberen und mittleren Kamptal Flusslandschaften, die in ihrer Naturnähe, Strukturvielfalt und Ausdehnung ein bedeutendes ökologisches sowie landschaftsästhetisches und damit auch freizeitbezogenes Entwicklungspotential darstellen.

Gleichzeitig ist die Frage des Umgangs mit den Themen Hochwasserschutz / natürliche Retention / Prävention neu zu stellen. Es gilt, Lösungen zu finden, die den Bedürfnissen der Menschen vor Ort gerecht werden und den gewässerpolitischen Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie entsprechen.

Vor diesem Hintergrund wurde die Studie "Nachhaltige Entwicklung der Kamptal-Flusslandschaft" beauftragt. Damit soll - gemeinsam mit der Bevölkerung sowie den befassten Fachdisziplinen unter Berücksichtigung sozialer, ökonomischer und ökologischer Ansprüche - bis Herbst 2007 ein nachhaltiges Gestaltungskonzept für das Kamptal entwickelt werden, in dem auch laufende Untersuchungen und Projekte zusammengeführt und abgestimmt werden.



Auftraggeber:
NÖ Landesakademie
In enger Zusammenarbeit mit dem Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Gruppe Wasser
Auftragnehmer:
Universität für Bodenkultur
Department Wasser
Atmosphäre Umwelt
Institut für Hydrobiologie
und Gewässermanagement
Institut für Wasser-
wirtschaft, Hydrologie und konstruktiven Wasserbau
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