Die Hochwässer und Überschwemmungen
des August 2002 betrafen besonders das Kamptal und setzten für
das Leben und Wirtschaften im Tal gänzlich neue Rahmenbedingungen.
Vor allem der Hochwasserschutz und die Raum- und Landschaftsplanung
werden vor zukunftsweisende Herausforderungen gestellt. Aus ökologischer
Sicht führte das Extremereignis aber auch zu einer außergewöhnlichen
Entwicklung. Es entstanden im Kamptal naturnahe Flussabschnitte,
wie sie an anderen Flüssen Österreichs erst mit großem
finanziellem Aufwand gezielt hergestellt werden.
Vor diesem Hintergrund wird an der Universität für Bodenkultur
ein integratives Gesamtkonzept – beauftragt von der Niederösterreichischen
Landesakademie in enger Zusammenarbeit mit dem Amt der NÖ-Landeregierung
Gruppe Wasser - erarbeitet, welches die „Nachhaltige Entwicklung
der Kamptal-Flusslandschaft“ zum Ziel hat.
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